Instagram und Facebook: KI-Kennzeichnung.
Geprüft am
Kurzantwort
Meta verlangt sein Offenlegungswerkzeug, wenn Nutzer fotorealistische Videos oder realistisch klingendes Audio posten, das digital erstellt oder verändert wurde, und setzt „AI info“-Labels, wenn es branchenübliche KI-Signale wie die C2PA- und IPTC-Angaben erkennt oder jemand selbst offenlegt. Werbetreibende müssen bei Anzeigen zu sozialen Themen, Wahlen oder Politik offenlegen, wenn KI fotorealistische Bilder, Videos oder realistisches Audio erzeugt oder bearbeitet hat.
Amtliche Quellen: Meta, Februar 2024 · Meta, Werberichtlinie, aktualisiert 19. Februar 2026
Was Meta verlangt und was Meta tut
| Thema | Regel | Stand der Quelle |
|---|---|---|
| Offenlegung durch Nutzer | Pflicht für fotorealistische Videos und realistisch klingendes Audio, digital erstellt oder verändert; sonst mögliche Sanktionen | Februar 2024 |
| „AI info“-Label | Bei erkannten branchenüblichen KI-Signalen oder eigener Angabe der Nutzer | April 2024 |
| Nur mit KI bearbeitet | Label wandert ins Menü des Beitrags | Update vom 12. September 2024 |
| Besonders hohes Täuschungsrisiko | Möglicherweise ein deutlicheres Label | April 2024 |
| Politische und soziale Werbung | Offenlegung bei KI-erzeugten oder bearbeiteten fotorealistischen Bildern, Videos oder realistischem Audio; sonst Ablehnung der Anzeige und Sanktionen bei Wiederholung | Aktualisiert 19. Februar 2026 |
Meta beschreibt, dass es die „AI generated“-Informationen in den technischen Standards C2PA und IPTC erkennen will, um Bilder etwa von Google, OpenAI, Microsoft, Adobe, Midjourney und Shutterstock zu kennzeichnen. Zugleich schreibt Meta, dass sich unsichtbare Markierungen entfernen lassen.
Checkliste für Beiträge und Anzeigen
- Bei fotorealistischem KI-Video oder realistisch klingendem KI-Audio die KI-Offenlegung von Meta nutzen.
- C2PA- oder IPTC-Metadaten Ihres KI-Tools erhalten: Meta liest sie für „AI info“.
- Bei Anzeigen zu sozialen Themen, Wahlen oder Politik die KI-Angabe im Anzeigenablauf setzen; geringfügige Änderungen wie Größenanpassung oder Farbkorrektur brauchen keine Angabe.
- Bei beruflich veröffentlichten Deepfakes zusätzlich selbst offenlegen (KI-Bilder kennzeichnen).
Fragen
- Muss ich KI-Bilder auf Instagram kennzeichnen?
- Meta verlangt die eigene Offenlegung ausdrücklich für fotorealistische Videos und realistisch klingendes Audio; KI-Bilder kennzeichnet Meta selbst, wenn es branchenübliche Signale wie C2PA- oder IPTC-Angaben erkennt. Nach der KI-Verordnung müssen Sie einen Deepfake, den Sie beruflich veröffentlichen, unabhängig davon selbst offenlegen.
Quellen
- Labeling AI-Generated Images on Facebook, Instagram and ThreadsMetaNur auf Englisch veröffentlicht; zitiert wird die englische Fassung.gelesen am
- Our Approach to Labeling AI-Generated Content and Manipulated MediaMetaNur auf Englisch veröffentlicht; zitiert wird die englische Fassung.gelesen am
- Disclosure of digitally created or altered content in political or social issue ads (aktualisiert am 19. Februar 2026)MetaNur auf Englisch veröffentlicht; zitiert wird die englische Fassung.gelesen am
- Leitlinien der Kommission zu den Transparenzpflichten nach Artikel 50 der KI-Verordnung (C(2026) 5054, 20. Juli 2026)Europäische KommissionEnglische Originalfassung; die deutsche Fassung dieser Seite ist eine maschinelle Übersetzung der Kommission.gelesen am
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