TikTok: KI-Inhalte kennzeichnen.

Geprüft am

Kurzantwort

TikTok verpflichtet Creator*innen, KI-generierte oder erheblich bearbeitete Inhalte zu kennzeichnen, die realistisch wirkende Szenen oder Personen zeigen; nicht gekennzeichnete Inhalte können entfernt, eingeschränkt oder von TikTok gekennzeichnet werden. TikTok kennzeichnet Inhalte aus eigenen KI-Effekten selbst und kündigte im Mai 2024 an, Content Credentials zu lesen, um KI-Inhalte anderer Plattformen automatisch zu kennzeichnen.

Amtliche Quellen: TikTok-Community-Richtlinien · TikTok Newsroom, 9. Mai 2024

Die Regel im Wortlaut

  • „Damit die Vertrauenswürdigkeit der Inhalte auf TikTok gewährleistet ist und Nutzer*innen wichtige Kontextinformationen zu den angezeigten Inhalten erhalten, verpflichten wir Creator*innen KI-generierte oder erheblich bearbeitete Inhalte, die realistisch wirkende Szenen oder Personen zeigen, entsprechend zu kennzeichnen.“
  • „Nicht gekennzeichnete Inhalte können von unserem Team entfernt, eingeschränkt oder gekennzeichnet werden, je nachdem, welchen Schaden sie verursachen könnten.“
  • „Wir erlauben keine Inhalte, die bezüglich Angelegenheiten von öffentlicher Bedeutung in die Irre führen oder Einzelpersonen schaden.“

Was TikTok selbst tut

Kennzeichnung durch TikTok nach der Ankündigung vom 9. Mai 2024 (englisch)
FallWas TikTok beschreibt
Inhalte aus TikToks eigenen KI-EffektenTikTok kennzeichnet sie selbst
Inhalte mit Content Credentials anderer PlattformenAutomatische Kennzeichnung durch Auslesen der C2PA-Daten
Inhalte, die auf TikTok entstehenTikTok kündigte an, eigene Content Credentials anzuhängen, die beim Herunterladen erhalten bleiben

Checkliste

  • Bei realistisch wirkenden KI-Szenen oder -Personen das KI-Label von TikTok setzen.
  • Content Credentials Ihres KI-Tools nicht entfernen; TikTok nutzt sie für die automatische Kennzeichnung.
  • Auch mit Label keine irreführenden Inhalte zu Angelegenheiten von öffentlicher Bedeutung posten.
  • Bei beruflich veröffentlichten Deepfakes zusätzlich selbst offenlegen (Deepfakes und Avatare).

Quellen

Zuletzt geprüft am von Volkan Çatak, Gründer, Proofcan.

Keine Rechtsberatung. Diese Seite erklärt amtliche Texte in einfachen Worten und verlinkt jeden davon; prüfen Sie die Quellen oder fragen Sie eine Anwältin oder einen Anwalt, bevor Sie eine Entscheidung darauf stützen.